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KenFM im Gespräch mit Franz Hörmann: Geldsystem

Das Video dauert 1 Stunde 41 Minuten. Diese Zeit sollte sich jeder nehmen, der verstehen will, was Geld ist, wie es entsteht und wie unser Geldsystem funktioniert. Es ist wirklich nicht schwierig es zu verstehen. Die Schwierigkeit besteht darin es verstehen zu wollen.

Das MagazinEins hat bereit über Franz Hörmann berichtet. Ein unglaublich engagierter Mensch. Weitere Informationen finden Sie unten in den Quellenangaben.

Nachfolgender Text ist von KenFM übernommen.

Das wirklich wertvolle Gut, mit dem Banken handeln, ist das Vertrauen ihrer Kunden.

Das sagt Franz Hörmann. Er ist Professor für Rechnungswesen an der Wirtschaftsuniversität Wien und beschäftigt sich seit Jahren vor allem mit der “Geldschöpfung”, dem sogenannten Giralgeld, und den daraus resultierenden Staatsschulden. Hörmann kritisiert, dass unsere Gesellschaft Bedarf und Arbeit miteinander verknüpft hat – nur wer arbeitet, kann seinen täglichen Bedarf decken, da er nur für Arbeit Geld erhält. Aber auch ohne Geld bleibt sein Bedarf bestehen. Geld und Arbeit müssen voneinander entkoppelt werden, wenn es nicht möglich ist, für jeden eine Arbeit zu finden. Wie sieht eine zukünftige, moderne Gesellschaft aus, in der es Geld, wie wir es kennen, gar nicht mehr gibt? Franz Hörmann, unter anderem Autor von “Das Ende des Geldes. Wegweiser in eine ökosoziale Gesellschaft”, erläuterte im Gespräch mit KenFM nicht nur die Details unseres Finanzsystems, sondern stellte auch eine Vision für die Zukunft auf, in der Geld nur eine untergeordnete Rolle spielt, und Empathie wichtiger ist als Statussymbole. Wir trafen den Wirtschaftsexperten, der sich einen soziologischen Blick auf das Thema erarbeitet hat, auf dem Campus der WU Wien.

Quellen:

www.kenfm.de

www.franzhoermann.com

www.kreditopferhilfe.net

www.informationsgeld.info (info-money)

www.human-way.at

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T. Thuer

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Mensch und Journalist aus Leidenschaft

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